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Auf den Trichter gekommen

Die Zahl der passionierten Grillfreunde nimmt weiterhin stark zu. Ein beträchtlicher Teil ihrer Bratroste trägt das ovale Logo von OUTDOORCHEF, eine Marke des Schweizer Unternehmens DKB. Für deren Kommissionierung samt Zubehör sowie die pünktliche Lieferung an einen anspruchsvollen Fachhandel zeichnet der CargoLine-Partner Koch International verantwortlich.

Grill "Venezia" von DKB-OutdoorchefGehören Sie auch zu dem Drittel aller Deutschen, die in der warmen Jahreszeit oft oder sehr oft grillen? Oder gar zu der immer größer werdenden Gruppe an Brutzelfans, die ihre Freunde selbst im Winter gerne zum stimmungsvollen Barbecue im Schnee einladen? Der kontinuierlich steigende Branchenumsatz sowie die zunehmende Anzahl entsprechender Vereine und Veranstaltungen belegen, dass diese Art der Essenszubereitung kein kurzlebiger Trend ist. Und „Fire & Food“ sowie „GrillMagazin“ sind nur zwei Beispiele von stylischen Zeitschriften für eingefleischte Fans des Outdoorcookings.

Fettarmer Spaß

Lange schon hat Grillen sein Schrebergarten- und Camping-Image abgelegt. Kein Wunder: Die gemütliche Zubereitung von Fleisch, Fisch und Gemüse in geselliger Runde macht Spaß und fördert die Gemeinschaft. Außerdem sind die Speisen besonders fettarm und figurfreundlich, da sie gegart werden. Für ein gutes Gerät kann man bis zu 1.200 Euro ausgeben. Dabei fällt die Wahl nicht selten auf ein Produkt der Marke OUTDOORCHEF, welche das Schweizer Unternehmen DKB mithilfe des CargoLine-Partners Koch International aus Osnabrück in Deutschland, Benelux und weiteren Ländern über den Fachhandel vertreibt.

Einzigartiges System

Seit Markteinführung in Deutschland im Jahre 2000 steigt der Absatz der OUTDOORCHEF-Erzeugnisse kontinuierlich an. Alonso Quilez, Head of Sourcing & Supply bei DKB Household, führt dies vor allem auf zwei Eigenschaften zurück: „Unsere Kugelgrills verfügen über ein einzigartiges, weltweit patentiertes Trichtersystem. Dieses ermöglicht einen vielfältigen Einsatz, weil je nach Position des Trichters gegrillt, gegart, gebacken oder gekocht werden kann. Gleichzeitig bietet diese Technik einen wirksamen Schutz vor gesundheitsschädlichem Fettflammenbrand und Rauch.“ Außerdem, so fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu, führten die eher weichen und kompakten Formen der Produkte zu einer hohen Akzeptanz bei Frauen. Auch wenn diese das Grillen in der Regel nach wie vor ihren Männern überließen, so hätten sie doch ein deutliches Mitspracherecht bei der Anschaffung.Die Logistik hat DKB in Europa fast vollständig ausgelagert, um sich ganz auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren: das Führen und den weltweiten Vertrieb namhafter Marken wie OUTDOORCHEF, HEAT, Cole & Mason sowie Zyliss − der eine oder andere Leser mag sich noch an die Zwiebelschneider-Werbung „Zick, Zick, Zyliss“ aus den 70ern erinnern. Darüber hinaus nimmt das Schweizer Unternehmen innerhalb der Marken Produkt- und Designentwicklungen vor.

Mit dem CargoLine-Partner Koch International arbeitet DKB Household seit rund zwei Jahren zusammen: „Als wir OUTDOORCHEF 2009 übernahmen, lagen die Transporte und das komplette Warehousing für weite Teile Europas bereits in der Hand von Koch. Für unsere ‚Haushaltshelfer‘ war hingegen ein anderer Dienstleister zuständig. Um Komplexität herauszunehmen und Schnittstellen zu reduzieren, haben wir beides Koch anvertraut“, erläutert Quilez. „Denn im Tagesgeschäft gilt es, den hohen Anforderungen des Fachhandels gerecht zu werden. Dies bedeutet eine zeitnahe, sichere und effiziente Abwicklung der Aufträge, eine zuverlässige Planung und hohe Verfügbarkeit im saisonalen Geschäft.“

Seit die Spedition für OUTDOORCHEF Lagerung, Kommissionierung, Ersatzteilbeschaffung und -versand sowie Transport übernahm, herrscht bei ihr von März bis Juli Hochbetrieb. „Schätzungsweise 50.000 Gas-, Holzkohle- und Elektro-Kugelgrills brachten wir 2011 in den Handel, einige davon sogar nach Südkorea! Diese haben wir vor dem Versand mit Zubehör wie Gusseisenplatten, Pizza- und Brotbacksteinen, Zangen, Kohle und Kochbüchern kommissioniert“, erklärt Thorsten Roux, Projektleiter Logistik von Koch International. Allein seit Saisonstart im März machte der Dienstleister durchschnittlich 350 bis 380 Grills pro Tag versandfertig, die über das Netzwerk der CargoLine transportiert wurden. Insgesamt rechnet er für 2012 damit, rund 63.000 Grills abzufertigen.

Besonders viel zu tun gibt es immer während einer Fußball-WM und -EM oder bei unerwartet schönem Wetter: „Zu den Standardbestellungen des Fachhandels und den Terminaufträgen kommen dann sogenannte Ad-hoc-Aufträge. Jeder dieser Aufträge ist individuell, wird per DFÜ übermittelt und muss noch am selben, spätestens aber am Folgetag abgearbeitet werden“, so Roux.

Logistik nach Maß

Neben der Transport- und Kontraktlogistik für OUTDOORCHEF wickelt das Osnabrücker Unternehmen auch die Logistik für die Haushaltshelfer von DKB ab – seien es Pfeffer- und Salzmühlen von Cole & Mason oder „Flavour Shaker“ von Starkoch Jamie Oliver. „Im Sortiment dieses Kunden ist immer sehr viel Bewegung drin. Das macht unseren Mitarbeitern richtig Spaß“, kommt Roux ins Schwärmen. Damit Kommissionierung und Versand zur vollsten Zufriedenheit von DKB und seinem Fachhandel ausgeführt werden, hat die Spedition allerdings auch investiert und technische Voraussetzungen geschaffen wie durchgängige Scannung, Online-Sendungsrecherche und die von DKB Household sehr rege genutzte Bestandsabfrage.

In the HEAT of the moment

Nicht nur bei den Produkten, auch bezüglich der Fachhandelsbetreuung steht DKB unter hohem Wettbewerbsdruck. Deshalb etablierte das Unternehmen Anfang des Jahres bei all seinen Dienstleistern weltweit ein Key-Performance-Indicator-System (KPI). Dieses greift zunächst im Logistikbetrieb und wird künftig auch die Transporte abdecken. Davor fürchten muss sich der CargoLiner aber keineswegs. „Wir fühlen uns bei der Spedition gut aufgehoben. Nach wie vor zeigt sie eine hohe Bereitschaft, sich mit uns weiterzuentwickeln – sowohl im Hinblick auf Produktlinien beziehungsweise das Volumen als auch hinsichtlich der Optimierung bestehender Prozesse“, freut sich Quilez. „Außerdem gefällt uns die offene, transparente Art der Zusammenarbeit.“

Da ist es kein Wunder, dass DKB Household dem Osnabrücker CargoLine-Partner seit 2012 auch Lager, Kommissionierung und Distribution für die High-end-Barbecues der Marke HEAT anvertraut.

Allen Freunden der Outdoor-Essenszubereitung kann man da für die aktuelle Saison beruhigt „Gut Glut“ wünschen.

DKB Diethelm Keller Brands

DKB Diethelm Keller Brands ist ein Unternehmen der 1860 gegründeten Diethelm-Keller-Gruppe mit Sitz in Zürich (Schweiz). Der Holding gehören insgesamt vier Geschäftseinheiten an, die in den Branchen Marktforschung, Haushaltsutensilien und Reisen tätig sind. Sie unterhält eigene Büros in 40 Ländern und ist in weiteren 51 durch Franchises präsent. Knapp 26.000 Mitarbeiter erwirtschafteten 2010 einen Umsatz von rund 11,5 Milliarden Schweizer Franken. In Deutschland vertreibt DKB Household Marken wie OUTDOORCHEF, HEAT, Cole & Mason und Zyliss. www.dkbrands.com

Koch International

Der CargoLine-Gründungsgesellschafter Koch International GmbH & Co. KG bietet eine breite Dienstleistungspalette vom europaweiten Stückguttransport über See- und Luftfracht bis hin zur kompletten Lagerlogistik. Das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Osnabrück unterhält mehr als 50.000 Quadratmeter Lagerflächen. Gut 700 Mitarbeiter erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von 92 Millionen Euro. www.koch-international.de

Glatter geht´s nicht

Wie sich ein mittelständisches Unternehmen durch Spezialisierung, Kundenfokussierung und Innovation selbst auf internationalem Parkett behaupten kann, beweist der Additiv-Spezialist Münzing Chemie. In Kontraktlogistik und Transport unterstützt ihn dabei der CargoLine-Partner Fritz GmbH & Co. KG.Mit der Erfindung von Dokumenten-Management-Systemen und E-Books sowie der sprunghaften Verbreitung des Internets und von E-Mails schien Papier in Form von prall gefüllten Aktenordnern, Zeitungen, Büchern oder Briefen ausgedient zu haben. Doch weit gefehlt: Der Papierverbrauch nimmt weiter zu und lag in Deutschland zuletzt bei rund 250 Kilogramm je Einwohner und Jahr. Denn nach wie vor vertrauen viele Menschen Ausgedrucktem eher als einer Datei, möchten sie die Zeitung am Frühstückstisch oder das Buch am Strand nicht missen und ist ein Liebesbrief, womöglich gar handgeschrieben, deutlich persönlicher als eine E-Mail.
Additive von Münzing Chemie
Pioniergeist und Innovationsdrang zeichnen Münzing Chemie seit mehr als 180 Jahren aus. Foto: Münzing Chemie

Creating Additive Value

Dass Schreibgeräte über glatte Papieroberflächen gleiten und Zeitungs-Druckmaschinen bis zu 18.000 Bogen Papier pro Stunde verarbeiten können, ist unter anderem das Verdienst des Heilbronner Unternehmens Münzing Chemie und seiner Produkte, so genannte Additive wie Plastifizierer, Verdicker, Flockungsmittel und Entschäumer. Diese beeinflussen das Verformungs- und Fließverhalten von Materie bei der Metallbearbeitung sowie bei der Herstellung von Papierbeschichtungen, viskosen Stoffen, Produkten der Bauchemie oder Ähnlichem derart, dass beispielsweise keine Luftblasen oder durch sie bedingte Löcher entstehen. Ergebnis ist eine optimierte Produktqualität und -funktionalität, die sich auch im Firmenleitspruch „Creating Additive Value“ ausdrückt.Die Beschreibung der Syntheseprozesse, die das international agierende Unternehmen durchführt, versetzt den Betrachter der Firmenwebsite zurück in den eigenen Chemieunterricht: Mithilfe von Verfahren wie Veresterung, Polymerisation, Polyaddition und -kondensation oder Sulfonierung entwickelt Münzing Chemie maßgeschneiderte Produkte für spezifische Anwendungen. Rund ein Fünftel der Belegschaft – ein für die Branche außergewöhnlich hoher Prozentsatz – arbeitet dazu weltweit im Bereich Entwicklung und Anwendungstechnik.Seiner Zeit vorausPioniergeist und Innovationsdrang zeichneten schon den Firmengründer aus, Friedrich Michael Münzing. Der 1807 geborene Sohn eines Landwirts eignete sich autodidaktisch die Fachkenntnisse zur Herstellung verschiedener Chemikalien an. 1830 produzierte er im Rahmen eines Wettbewerbs erstmals Schwefelsäure synthetisch nach dem Bleikammerverfahren. Mit dem Preisgeld von 5.000 Gulden gründete er noch im selben Jahr die erste württembergische Schwefelsäurefabrik, aus der das Unternehmen Münzing Chemie hervorging.Heute ist das in sechster Generation familiengeführte Unternehmen in mehr als 30 Ländern Europas, Amerikas und Asiens aktiv. Organisches Wachstum steht bei der Expansion im Vordergrund. Ist es strategisch sinnvoll, kauft Münzing allerdings auch Unternehmen zu wie Ultra Additives in Clover, South Carolina, USA im Jahr 2000 oder 2010 L.P. Bader in Rottweil, ein Hersteller von Wachsdispersionen.Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Die auf der Website des Unternehmens transparent dargestellte Strategie umfasst zeitgemäß mehr als die Herstellung qualitativ hochwertiger und innovativer Produkte. Ein ausgeprägter Umweltschutz, gutes Betriebsklima, Investitionen in die Zukunft sowie die kontinuierliche Verbesserung von Produkten und Abläufen tragen ebenfalls dazu bei, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Insbesondere am kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) hat der CargoLine-Partner Fritz GmbH & Co. KG (Heilbronn) einen erheblichen Anteil. Denn Münzing stellt sehr hohe Ansprüche an seine Lieferbereitschaft und -qualität. Deshalb startete das Unternehmen im Rahmen des Total Quality Management (TQM) „Perfect Order“: Am Monatsende werden alle Sendungen, die eine Kundenreklamation auslösen, gemeinsam mit dem Heilbronner Transport- und Logistikunternehmen bewertet. Ist die Fehlerquote größer als 1, geht dies zu Lasten der Spediteursvergütung.
Die Reklamationen finden sich auch als Grundlage in den regelmäßigen KVP-Gesprächen wieder. „Dieser Prozess war anfangs mühselig, doch er hat sich gelohnt. Sowohl Münzing als auch wir konnten sehr effiziente Abläufe etablieren, die sich auch für den Kunden auszahlen“, erklärt Günter Gruber, Geschäftsleitungs-Mitglied der Fritz GmbH & Co. KG. Der Transport- und Logistikdienstleister und seine Mutter, die Fritz Gruppe, arbeiten bereits seit mehr als 20 Jahren für das Chemieunternehmen. Aus der ursprünglich rein praktischen Entscheidung – Münzing und Fritz saßen damals nur wenige Meter voneinander entfernt – entwickelte sich eine sehr umfassende und partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Aufgrund ähnlicher Unternehmensstrukturen werden erforderliche Entscheidungen schnell herbeigeführt. Darüber hinaus bestehen kurze Kommunikationswege im Tagesgeschäft sowie bei Servicetätigkeiten wie Frachtenofferten oder Sendungsverfolgung. Diese erledigt Fritz kompetent und kundenorientiert“, lobt Björn Fortvingel, Head of Supply Chain Management bei Münzing.
Transport und Logistik aus einer Hand
Fritz wickelt täglich nationale und europaweite Transporte inklusive Gefahrgut und frostempfindliche Produkte als Stückgut über CargoLine sowie im Teilladungsbereich ab. Auch die Durchführung von Komplettladungen ist keine Seltenheit. Die größte Herausforderung stellt dabei die absolute Einhaltung der Terminvorgaben dar, die die Münzing-Kunden machen.
Neben dem Transport hat das Chemieunternehmen bedeutende Bereiche aus der Kontraktlogistik ausgegliedert. „Wir holen die fertige Ware bei Münzing ab, transportieren diese in unser Lager und behalten sie dort, bis wir den Auftrag zur Kommissionierung und zum Versand erhalten“, erläutert Gruber. „Bei der Auslagerung erstellen wir das entsprechende Versandetikett mit den Verarbeitungshinweisen und dem Produkt-Barcode sowie der global eindeutigen 18-stelligen NVE für den Transport.“
Björn Fortvingel möchte seinen Dienstleister nicht missen: „Qualität, Service und Zuverlässigkeit nehmen einen großen Stellenwert in unserer Firmenphilosophie ein. Da die Spedition Fritz diese Qualitätskriterien uns gegenüber jeden Tag hervorragend und zu fairen Konditionen erfüllt, ist sie ein ausgezeichneter Partner für unser Unternehmen.“
Über Münzing Chemie
Im Jahre 1830 gegründet, ist Münzing Chemie GmbH eines der ältesten Chemieunternehmen Deutschlands, Firmensitz des in sechster Generation familiengeführten Unternehmens, das sich als Spezialist für Entschäumer, rheologische Additive sowie von Netz- und Dispergiermitteln weltweit einen Namen gemacht hat, ist Heilbronn. Entwicklungsteams, anwendungstechnische Labors und Verkaufsniederlassungen befinden sich in über 30 Ländern Europas, Amerikas und Asiens. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete das Unternehmen mit 100 Mitarbeitern 50 Millionen Euro Umsatz. www.munzing.com
Über Fritz GmbH & Co. KG
Fritz GmbH & Co. KG Spedition GmbH ist Sammelgutspezialist und ein Tochterunternehmen der Fritz Gruppe mit Sitz in Heilbronn. 1938 gegründet, beschäftigt die Gruppe rund 520 Mitarbeiter, die im Jahr 2010 rund 63 Millionen Euro umsetzten. Fritz GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf Kontraktlogistik für die Automobil- und Chemiebranche sowie Lebensmittel- und Stückguttransporte. Seit Januar 2011 ist die Spedition Gesellschafter der CargoLine. www.fritz-gruppe.de