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Adventskalender

Liebe Empfängerin, lieber Empfänger unseres Adventskalenders 2022,

„ohne Fleiß kein Preis“ oder, wie man im angelsächsischen Raum sagt, „no pain, no gain“. Natürlich schmeckt die leckere Lindt-Schokolade auch, ohne dass Sie die Rätsel gelöst und die Türchen in der richtigen Reihenfolge geöffnet haben. Aber seien wir doch mal ehrlich, ein bisschen Ehrgeiz steckt in jedem von uns, oder? Wenn Sie daher wissen wollen, ob Sie richtig geraten und die Schokolade verdient haben, dann schauen Sie regelmäßig hier vorbei, denn an dieser Stelle zeigen wir Ihnen ab 2. Dezember jeden Tag die Lösung des Vortags.

Viel Spaß beim Knobeln (und beim Genuss der Schokolade natürlich ;-)) wünscht Ihnen Ihre CargoLine!

Na, der 1. Dezember hatte es doch gleich in sich, oder? Hand aufs Herz, Sie wollten doch bestimmt auch das Türchen „Wie viele Monate haben 28 Tage?“ öffnen. Aber denken Sie nochmal nach … Die Antwort lautet schlicht und einfach „sehr gut“, also die Schulnote 1.

Auch wenn das „x“ hier kein Punkt ist, sondern diesen ersetzt, gilt doch die gute alte „Punkt vor Strich“-Regel. Also Multiplikation oder Division vor Addition und Subtraktion. Die Rechenaufgabe öffnet also Türchen Nummer 2.

Wer kennt es noch, dieses Lied, das auf Kindergeburtstagen stets für Stimmung gesorgt hat – und vielleicht noch immer sorgt? Beispielsweise indem die Kinder ab der zweiten Runde die hier gesuchte Ziffer 3 jeweils durch eine Pause oder ein anderes Wort ersetzen (wer’s vergisst oder „3“ sagt, fliegt raus) oder das Lied mimisch darstellen.

250 ml sind natürlich ein Viertel und damit der Schlüssel zu Türchen Nr. 4.

„Give me five“ oder auch „Gimme five“ – also das Aneinanderschlagen der jeweils rechten oder linken Hand zweiter Personen – bedeutet umgangssprachlich Zustimmung, gleicher Meinung zu sein, etwas gut zu finden, „gut gemacht!“. Die Herkunft von „Give me five“ ist unbekannt. Das Oxford Englisch Dictionary hat den Begriff jedoch bereits in den 80er Jahren aufgenommen.

Das war einfach, oder? Die richtige Antwort lautet natürlich „6“.

„Sieben auf einen Streich“ (= mit einem Schlag) kennt man aus dem Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ der Gebrüder Grimm. Dort stickt sich ein Schneider seine Heldentat, sieben gleichzeitig erschlagen zu haben, auf den Gürtel. Da seine Mitmenschen nicht wissen, dass damit keine Menschen, sondern nur sieben lästige Fliegen gemeint waren, haben sie Angst vor ihm und akzeptieren ihn nach weiteren Heldentaten, die er allerdings nicht durch Kampf oder Kraft gewinnt, sondern durch Gelassenheit und Schlauheit, schlussendlich sogar als König.

Von Albert Einstein soll die Aussage stammen: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ 😉 So oder so wird Unendlichkeit durch eine liegende 8 symbolisiert.

Hätten Sie’s auf Anhieb gewusst oder mussten Sie Ihren Schulatlas – Entschuldigung, Wikipedia oder Google Maps – befragen? Die richtige Antwort lautet 9, nämlich (im Uhrzeigersinn) Dänemark, Polen, Tschechische Republik, Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande.

Falls der eine oder andere an dieser Stelle an die Schnapszahl 11 dachte, lag erfalsch. Trotz Quersumme 1 beginnt die Zweistelligkeit schon ab 10.

Und wieder eine dieser fiesen Rechenaufgaben! Wir rechnen wieder Punkt vor Strich, also 8 mal 2 = 16 plus 4 = 20 minus 9 = 11

Da kommt sie nun endlich zum Zuge, die Fangfrage, die viele von Ihnen sicherlich als Türchen Nr. 1 geöffnet haben. In jenem Fall hätte die Frage aber „Wie viele Monate haben NUR 28 Tage?“ lauten müssen. Denn 28 Tage haben sie schließlich alle zwölf, vom Januar bis zum Dezember.

Ob „Momo“, „Die unendliche Geschichte“ oder eben „Jim Knopf und die Wilde 13“ – Michael Ende verzauberte immer wieder kleine wie große Leser mit seinen wunderschönen Geschichten. Ein Muss für jede Leseratte!

Zur Abwechslung mal was Einfaches. Wer sich nicht verzählt, hat gestern Türchen Nummer 14 geöffnet.

Kaum eine documenta stand wohl je so sehr im Fokus bzw. in der Kritik wie die diesjährige. Seit 1955 findet das sogenannte „100-Tage-Museum“ mittlerweile alle fünf Jahre in Kassel statt, in diesem Jahr zum 15. Mal.

Eine gute Allgemeinbildung, der gute alte Schulatlas – sofern er nach 1990 gedruckt wurde – oder Wikipedia führten hier zum Erfolg: 16 Bundesländer hat Deutschland.

Jetzt sind wir mal ein bisschen faul und zitieren einfach aus dem „Klexikon“: „Ein Jahrhundert besteht aus genau 100 Jahren. […] Unsere Zeitrechnung beginnt mit der Geburt von Jesus Christus im Jahr 1, auch wenn Jesus tatsächlich wohl früher geboren wurde. Das erste Jahrhundert dauerte dann vom Jahr 1 bis ins Jahr 100. Wir selbst leben jetzt im 21. Jahrhundert. Als man mit unserer Zeitrechnung begonnen hat, kannte man noch keine Null als Zahl. Darum ist das erste Jahr das Jahr 1. Das 21. Jahrhundert begann deshalb am 1. Januar 2001, auch wenn das viele Menschen auf der Welt bereits in der Nacht zum 1. Januar 2000 gefeiert haben. Wenn man vom „soundsovielten“ Jahrhundert spricht, muss man aufpassen: Das Jahr 1950 liegt nicht im 19. Jahrhundert, trotz der 19 am Anfang, sondern im 20. Jahrhundert. Man kann sich das so vorstellen: Ein Kind, das erst einige Tage alt ist, befindet sich schon im 1. Lebensjahr. Dies endet erst mit dem 1. Geburtstag, so wie das 21. Jahrhundert mit dem Jahr 2100 endet.“

Dieses Jahr durften Sie gestern, also am 18. Dezember, die vierte Kerze auf dem Adventskranz anzünden.

Das erste Studioalbum von Adele trägt den Titel „19“ – so alt war die Sängerin, als sie ihr erstes Album veröffentlichte.

Wer sich nicht verzählt hat, durfte Türchen Nr. 20 öffnen.

31-10 = 21. Es darf ja auch mal einfach sein. 🙂

Nein, die korrekte Antwort lautet nicht „Catch me if you can“, denn dies ist der Titel eines witzigen, sehr erfolgreichen Films mit Tom Hanks und Leonardo DiCaprio. Der Roman „Catch-22“ von Joseph Heller dagegen ist eine 1961 erschienene Kriegssatire, die häufig im Amerikanistikstudium an Universitäten gelesen wird. Als Catch-22-Situation wird eine Zwickmühle oder absurde Situation beschrieben.