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Adventskalender

Liebe Empfängerin, lieber Empfänger unseres Adventskalenders 2021,

„ohne Fleiß kein Preis“ oder, wie man im angelsächsischen Raum sagt, „no pain, no gain“. Natürlich schmeckt die leckere Lindt-Schokolade auch, ohne dass Sie die Rätsel gelöst und die Türchen in der richtigen Reihenfolge geöffnet haben. Aber seien wir doch mal ehrlich, ein bisschen Ehrgeiz steckt in jedem von uns, oder? Wenn Sie daher wissen wollen, ob Sie richtig geraten und die Schokolade verdient haben, dann schauen Sie regelmäßig hier vorbei, denn an dieser Stelle zeigen wir Ihnen ab 2. Dezember jeden Tag die Lösung des Vortags.

Viel Spaß beim Knobeln (und beim Genuss der Schokolade natürlich ;-)) wünscht Ihnen Ihre CargoLine!

Das erste Türchen war leicht zu finden, oder? Keine Angst, ab morgen wird es richtig schön kniffelig! 🙂

Kaum ein Planet beschäftigt uns so sehr wie unser Nachbarplanet Mars. Bereits am 10. Oktober 1960 schickte die damalige Sowjetunion als erste Nation eine Sonde auf den Weg zum Mars. Auch wenn die ihr Ziel nicht erreichte: Seit 1965 liefern andere Marsexpeditionen immer wieder interessante Erkenntnisse über unseren Nachbarplaneten, derzeit die „Perseverance“ der NASA. Schon 1877 jedoch erkannte der amerikanische Astronomen Asaph Hall, dass der Mars von zwei Monden umkreist wird, Phobos (griechisch: Furcht) und Deimos (griechisch: Schrecken). Beide sind eher klein: Der Durchmesser von Phobos beträgt an der breitesten Stelle 26,6 Kilometer, Deimos ist nur etwa halb so groß. Phobos weist eine Besonderheit auf: Er bewegt sich schneller um den Mars als der Mars selbst rotiert. Damit ist er pro Marstag zwei- bis dreimal zu sehen und geht, anders als die anderen Himmelskörper, im Westen auf und im Osten unter.

… natürlich drei. Die Redewendung stammt angeblich aus dem Mittelalter. Damals fand genau drei Mal im Jahr eine Ratsversammlung statt. Als Angeklagter hatte man somit drei Möglichkeiten, sich vor den Richtern zu verteidigen und nicht in Abwesenheit verurteilt zu werden.

Grammatikfreunde aufgepasst: Die Endung „-er“ in „aller“ ist die eines Genitivs Plural. Dieser sog. partitive Genitiv war früher sehr geläufig; heute verwendet man ihn eher, um sich im Scherz einer gehobenenn Sprache zu bedienen oder gewollt antiquiert zu wirken, bspw. in „Seiner Begleiter waren zwanzig.“ oder „Der Fragen sind viele.“

Spontan hätten die meisten hier wohl „drei“ gerufen. Doch Achtung: Nicht nur Athos, Porthos und Aramis sind Musketiere, sondern auch der Memoirengeber d’Artagnan. Also sind es insgesamt vier.

Wer hätte je gedacht, dass der amerikanische Erfinder von Mickey Mouse & Co. und der spanische Startenor eine Gemeinsamkeit haben? Nun gut, vielleicht mag Carreras die Comics oder Filme von Walt Disney. Aber das ist hier nicht des Rätsels Lösung, sondern dass sie sich den Geburtstag teilen, nämlich den 5. Dezember. Die richtige Antwort lautet also „fünf“.

Kurze Verschnaufpause – über die Antwort auf diese Frage musste wohl niemand lange nachdenken. Morgen geht es jedoch wieder anspruchsvoller weiter. 🙂

Wer kennt noch diesen Kinderreim? „Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen. Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen: Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl. Schieb, schieb in den Ofen rein.“

Ein Oktogon ist in der Architektur ein Zentralbau oder -raum mit einem Grundriss in Form eines regelmäßigen Achtecks. Das Achteck hat seit der Antike eine symbolische Bedeutung, die auf das Urbild des achtstrahligen Sterns zurückgeht und für Vollkommenheit steht. Türchen Nr. 8 ist also heute jenes mit der Frage zum Oktogon.

Sie sehen, in diesem Jahr sind wir milde gestimmt und fragen schon wieder etwas Leichtes. Reicht ja auch, dass uns Corona nun schon im zweiten Jahr das Leben schwer macht. Die richtige Antwort lautet also „9“.

„Deka“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „zehn“. Das Zahlwort findet sich heute in Begriffen wie Dekathlon, also Zehnkampf, oder eben Dekade, was einen Zeitraum von zehn Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren kennzeichnet bzw. eine Serie von zehn Stück angibt.

Aus der amerikanischen Weihnachtstradition kennt man vielleicht „Elf on the shelf“ oder „Elf yourself“. Auch in Deutschland spricht man manchmal von Elfen, die gleichbedeutend mit Wicheln wichtige Helfer u. a. des Weihnachtsmanns sind. Die richtige Antwort lautet also „elf“.

Wer bibelfest ist, weiß sofort, dass Jakob zwölf Söhne hatte, auf deren Sippen (= Stämme) das Volk Isarael zurückgeführt wird. Die Söhne hießen Ruben, Simeon, Gad, Juda, Issaschar, Sebulon, Manasse, Efraim, Benjamin, Dan, Ascher und Naftali.

Freitag der 13., die fehlende 13. Reihe in Flugzeugen, das in Hotels in der Nummerierung ausgelassene 13. Stockwerk oder Zimmer Nummer 13 – keine andere Zahl ist in unserem Kulturraum so negativ belegt wie die 13. Warum eigentlich? Eine Erklärung ist, dass es mit dem Apostel Judas, der Jesus gegen 30 Silberlinge verraten hat, beim letzten Abendmahl 13 Personen waren. Die 13 bringt also Unglück. Auch gilt die 13 als Zahl des Teufels. Der 13. Schlag in „Jetzt schlägt’s aber 13!“ ist somit das, was das Maß sprengt und wo womöglich der Teufel seine Hand im Spiel hatte.

Oh je, beim Lösen dieser Rechenaufgabe dürfte sich wieder die eine oder andere Stirnfalte gebildet haben … Als erstes nimmt man die 3 zum Quadrat und multipliziert die Ziffern in Klammern. Damit haben wir 2 x 9 – 6 + 2. Punkt vor Strich macht daraus 18 – 6 + 2 und das ergibt 14.

Hier muss man nicht viel erklären. 15 heißt die Antwort.

Altphilologen können über diese Frage nur müde lächeln: „Hexadezimal“ ist ein lateinisch-griechisches Mischwort, bestehend aus dem griechischen „hexa“ („sechs“) und dem lateinischen Wort für die Zahl Zehn, „decem“. Im Hexadezimalsystem werden also alle Zahlen in einem Stellenwertsystem zur Basis 16 dargestellt.

Eine Primzahl ist eine natürliche Zahl, die nur durch 1 und sich selbst teilbar ist. In aufsteigender Reihenfolge sind die Primzahlen die 1, 3, 5, 7, 11, 13, 17 und viele mehr. Die richtige Antwort lautet also „17“.

Und noch einmal heißt es Durchzählen. Wer sich dabei nicht vertan hat, müsste auf „18“ gekommen sein.

Haben Sie gestern die vierte Kerze Ihres Adventskranzes angezündet? Ja? Na, dann wissen Sie ja auch, welches Türchen gestern, am 19. Dezember, an der Reihe war. 😉

Wir schreiben zwar in lateinischer Schrift, zum Rechnen allerdings benutzen wir arabische Ziffern, keine römischen. Den einen mag dies erfreuen, Mathefans jedoch enttäuschen, denn bis auf wenige Ausnahmen stellen die römischen Ziffern an sich bereits Rechenaufgaben dar. XIII = X + I + I + I = 10 + 1 + 1 + 1 = 13. VII = V + I + I = 5 + 1 + 1 = 7. Und 13 + 7 = 20.

Nach dem Kopfzerbrechen, um Türchen Nummer 20 zu finden, hier mal wieder etwas einfaches: 24-3 = 21.

Vielen Menschen fällt es schon schwer, sich den Hochzeitstag an sich zu merken, und dann soll man auch noch wissen, wann man bronzene Hochzeit feiert?! Zumal etliche Paare diesen stolzen Reifegrad der Ehe gar nicht erreichen. 😉 Dafür muss man nämlich 22 Jahre lang nach der Eheschließung noch zusammen sein. Glückwunsch an all jene, die das schaffen.