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Adventskalender

Liebe Empfängerin, lieber Empfänger unseres Adventskalenders 2020,

„ohne Fleiß kein Preis“ oder, wie man im angelsächsischen Raum sagt, „no pain, no gain“. Natürlich schmeckt die leckere Lindt-Schokolade auch, ohne dass Sie die Rätsel gelöst und die Türchen in der richtigen Reihenfolge geöffnet haben. Aber seien wir doch mal ehrlich, ein bisschen Ehrgeiz steckt in jedem von uns, oder? Wenn Sie daher wissen wollen, ob Sie richtig geraten und die Schokolade verdient haben, dann schauen Sie regelmäßig hier vorbei, denn an dieser Stelle zeigen wir Ihnen ab 2. Dezember jeden Tag die Lösung des Vortags.

Viel Spaß beim Knobeln (und beim Genuss der Schokolade natürlich ;-)) wünscht Ihnen Ihre CargoLine!

Oh, ein kleines Zahlenpuzzle. Sicher war es aber nicht schwer, die Ziffern korrekt anzuordnen und das entsprechende Türchen Nr. 22 zu finden.

Da war sie wieder, die gute alte Punkt-vor-Strich-Regel: Man setze symbolisch eine Klammer um 2 x 7 = 14 und addiere 7 = Türchen Nummer 21.

Laut Statista lag die Scheidungsrate 2019 bei 35,79 Prozent – immerhin deutlich weniger als die 51,92 Prozent im Jahr 2005. Wer es also schafft, mit seiner oder seinem Liebsten den 20. Hochzeitstag zu feiern, kann auf eine Beziehung zurückblicken, die nach so langer Zeit kostbar und (hoffentlich) gefestigt ist. Dennoch bleibt sie zerbrechlich – wie Porzellan. Gemäß dem Motto „Scherben bringen Glück“ ist es daher Brauch, zur Porzellanhochzeit altes Geschirr durch neues zu ersetzen und das alte zu zerschmettern, um so symbolisch die Sorgen und Ängste der vergangenen 20 Ehejahre zu zerdeppern und wegzufegen. Wer das geschafft hat, darf sich gern mit der Schokolade hinter Türchen Nr. 20 belohnen!

Ach, schon wieder so eine einfache Matheaufgabe … 31-12 = 19

Angeblich hat Johann Hinrich Wichern, ein evangelischer Pfarrer aus Hamburg, den Adventskranz erfunden. Vor nicht ganz 200 Jahren leitete er dort das „Rauhe Haus“, ein Heim für bedürftige Kinder. Die Heimkinder konnten – wie alle Kinder – die lange Wartezeit bis Weihnachten kaum aushalten. Im Jahr 1839 kam Johann Hinrich Wichern die zündende Idee: Er nahm ein altes Kutschenrad aus Holz und befestigte Kerzen darauf. Wer also die Jahreszahl kannte oder sie bspw. aus der Website des Bayerischen Rundfunks recherchierte, durfte gestern Türchen Nr. 18 öffnen.

Blackjack ist das Kartenglücksspiel, das in Spielbanken am häufigsten angeboten wird. Es ist ein Abkömmling des französischen Vingt et un (dt. Einundzwanzig) – hierzulande auch Siebzehn und Vier genannt.

Mal wieder ein bisschen nüchterne Mathematik in dieser besinnlichen Vorweihnachtszeit: Das Christkind lacht am 24., daher 24-8 = Türchen Nr. 16.

Der Begriff der akademischen Viertelstunde stammt ursprünglich aus dem Hochschulwesen. Dort bedeutet er, dass eine Vorlesung, ein Seminar etc. 15 Minuten später anfängt als auf dem Lehrplan angegeben. Dies wird meist durch das Kürzel c.t. (lateinisch: cum tempore = mit Zeit) hinter der Zeitangabe markiert. Dies soll einerseits dazu dienen, dass die Studierenden den Weg zwischen den Veranstaltungsorten zurücklegen können, andererseits dazu, dass sie die Inhalte aus der letzten Veranstaltung nachbereiten. Sie dagegen konnten die Schokolade hinter Türchen Nr. 15 hoffentlich ohne Zeitverzögerung genießen.

Ein Kreuzweg vergegenwärtigt bildlich den Leidensweg Jesu, von der Gefangennahme im Garten Getsemani bis zum Tod am Kreuz. In der Regel hat ein solcher Kreuzweg 14 Stationen. Manchmal gibt es auch eine 15. Station, die unterschiedlich ausgelegt wird. Klassisch sind jedoch 14 und so ist es auch Türchen Nr. 14, das es gestern zu öffnen galt. Man betet den Kreuzweg übrigens insbesondere in der Karwoche, aber auch zu anderen Anlässen im Jahr, allein oder in einer Gruppe.

Ganz ehrlich: Wussten Sie, was eine Mirpzahl ist, oder mussten Sie Google bemühen? Falls Sie es wussten: Hut ab, Sie verfügen über eine sehr umfassende Allgemeinbildung und/oder sind mathematisch extrem versiert. So oder so: Eine Mirpzahl ist eine Primzahl, die rückwärts gelesen eine andere Primzahl ergibt. Die kleinste Primzahl, mit der das funktioniert, ist die 13.

Und noch ein TV-Klassiker! Das Kammerspiel mit Henry Fonda gilt in seiner Original-Kinofassung von 1957 bei Soziologen und Psychologen bis heute als ein Musterbeispiel zur Anschauung von Rollen- und Gruppenverhalten bzw. gruppendynamischen Prozessen. Mit dem Öffnen von Türchen Nummer 12 haben Sie außerdem die Hälfte des Weihnachts-Countdowns erreicht.

… in diesem Jahr jedoch nur auf dem Papier. Oder virtuell. Denn aufgrund der Pandemie mussten alle Veranstaltungen zum Auftakt der 5. Jahreszeit am 11. November leider ausfallen. Immerhin bleibt Ihnen, falls Sie richtig geraten haben, Türchen Nummer 11 zu öffnen und (Trost-)Schokolade zu essen.

Die Tür zu Downing Street No. 10 dürfen Sie zwar nicht öffnen, auch wenn Sie richtig geraten haben, aber Türchen Nummer 10 ist eh besser. Oder wollten Sie wirklich lieber Boris Johnson gegenüberstehen, anstatt sich feine Schokolade auf der Zunge zergehen zu lassen?!

Neinerlaa (Neunerlei) – so heißt seit Generationen das traditionelle Heiligabend-Essen im Erzgebirge. Aber was ist das eigentlich, wo kommt es her und was gehört dazu? Einen ersten Anhaltspunkt liefert das Heilig-Ohmd-Lied, das am Heiligabend mit Sicherheit in vielen Stuben des Erzgebirges zu hören sein wird. Darin heißt es: „Mir hom aah Neinerlaa gekocht, a Worscht un Sauerkraut. Mei Mutter hot sich oh geploocht, die alte gute Haut.“ Zu Papier gebracht hat diese Zeilen die 1784 in Annaberg geborene Johanne Amalie von Elterlein. (Quelle: https://www.erzgebirge.de)
Soll es statt Wurst und Sauerkraut lieber Schokolade sein? Dann öffnen Sie Türchen Nummer 9.

Wer kennt ihn nicht, den Fernsehklassiker, in dem der knuffige Cedric das Herz seines hochmütigen adeligen Großvaters nach und nach erweicht? Seit nunmehr 38 (!) Jahren wird dieser wundervolle Film mit seinen großartigen Schauspielern zu Weihnachten ausgestrahlt – doch der kleine Cedric bleibt immer 8.

Die Erschaffung der Welt in 7 Tagen, die 7 Tage der Woche, die 7 Weltwunder, ja, gar die 7 Zwerge von Schneewittchen u.v.m. – die 7 ist schon eine ganz besondere Zahl. Seinen Ursprung hat dies möglicherweise in der Kultur der Babylonier: Dort wurden die astronomischen Besonderheiten und ihre Wahrnehmung intensiv gepflegt. Aus den sieben sichtbaren „Wandelsternen“ entwickelte sich so eine Sonderstellung, die vermutlich in andere Kulturen, Völker und Religionen diffundierte – und Ihnen das Türchen Nummer 7 öffnet.

Am 24. ist Weihnachten und ein Viertel von 24 ist … genau, 6.

Wenn ein Kind dem Nikolaus zeigen will, wie brav es war, stellt es am Abend des 5. Dezember einen Stiefel geputzt vor die Tür. Mit etwas Glück findet es am nächsten Morgen leckere Süßigkeiten als Belohnung darin.

Woher dieser Brauch kommt, ist nicht ganz klar, alle Legenden weisen jedoch auf ein und denselben Mann hin: den Bischof Myra, der um das 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei lebte und allerlei Wohltaten vollbracht haben soll.

Da kommen lange Autofahrten in den Sommerferien in Erinnerung, oder? Als es noch keine DVD-Player oder Tablets im Auto gab, mussten sich Kinder die Zeit zum Ziel in Italien, Spanien, Österreich etc. mit Spielen vertreiben. Ein Klassiker dabei: Vier gewinnt! Und wehe, eine der roten oder gelben Scheiben fiel aus Unachtsamkeit zwischen die Taschen im zum Bersten vollgepackten Auto, dann konnte sich der Weg zum nächsten Rastplatz, auf dem man nach dem Spielstein suchen konnte, für die Eltern ganz schön ziehen …

Über vielen Haustüren steht’s ab dem 6. Januar mit geweihter Kreide geschrieben: „C + M + B“ und die Jahreszahl dazu. Der Segen der drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar aus dem Morgenland (auch Heilige drei Könige genannt) soll Glück bringen – gern auch in Form von Schokolade hinter Türchen Nummer 3.

Auf den einfachen Start folgt gleich ein Kracher! 🙂 Wie war das nochmal mit Punkt und Strich? Und wer hat die Klammern geklaut? Also: Da Punkt vor Strich kommt, können wir die Rechnung schon mal auf 3 – 3 hoch 2 + 8 verkürzen bzw. auf 3 – 9 + 8. Und da man dann – wenn keine Klammern vorhanden sind – einfach von links nach rechts rechnet, ist man ganz schnell bei Türchen Nummer 2.

Na, das war doch ein unkomplizierter Auftakt, oder? Es wird bestimmt nicht das letzte Erfolgserlebnis in den kommenden 23 Tagen bleiben – auch wenn es nur noch selten so einfach wird wie bei Türchen Nummer 1. 😉