Deutsch
Menü
Suche

Stahlnetz schützt Urkontinent

Vor sechs Jahren vollzog die mittelständische Firma Carl Stahl bei der Wahl ihres Transportdienstleisters eine strategische Kursänderung. Fortan setzte sie auf den CargoLine-Partner Wackler in Göppingen. Eine erfolgreiche und gegenseitig inspirierende Zusammenarbeit auf Augenhöhe entstand.

Ein katzengroßes Totenkopfäffchen erklimmt in Windeseile die Spitze eines Papayabaums, vertreibt einen verärgert krächzenden blauen Ara, hält kurz inne und springt – ins Leere. Einen Sekundenbruchteil später endet die Bewegung abrupt, und der kleine Urwaldbewohner hängt wie fixiert an irgendetwas im leicht bedeckten Himmel. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man ein filigranes Netz, das sich in 35 Metern Höhe über das zwei Fußballstadien große „Gondwanaland“ im Leipziger Zoo spannt. Die im Juli 2011 eröffnete Tropenerlebniswelt vermittelt den Besuchern bei einer Wanderung auf dem an Stahlseilen hängenden Baumwipfelpfad eine einzigartige Illusion von Wildnis unter freiem Himmel. Und dies mit einer Auswahl von 300 Tieren und 17.000 tropischen Pflanzen aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die einst im riesigen Urkontinent Gondwana vereint waren.
Mittelständler gesucht

Die spektakulären Netz- und Sicherheitskonstruktionen machen allerdings nur rund zehn Prozent des Umsatzes der Firma Carl Stahl aus. Mit Abstand den größten Anteil hat die Hebetechnik mit ihren tonnenschweren Ketten, Schäkeln und Traversen inne, gefolgt vom Bereich „TechnoCables“ − Spezialkabel für die Automobilindustrie und die Medizintechnik. Derartige Produkte sind weltweit gefragt. So ist der Konzern auf vier Erdteilen vertreten und erwirtschaftete in 2011, dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit Firmengründung, rund 250 Millionen Euro Umsatz.

Nun haben alle Sendungen mit derselben Leistung auch den gleichen Preis, sind vereinheitlicht und transparent. Der Logistiker Andreas Härle von Wackler betreut seit Jahren persönlich den Großkunden. Er beschreibt den täglichen Service: „Wir haben in Süßen dauerhaft eine Wechselbrücke platziert, die im Laufe des Tages von Stahl-Mitarbeitern gefüllt wird. Am Nachmittag liefern wir Vorprodukte an, die wir von den Standorten aus dem ganzen Bundesgebiet und Europa erhalten, nehmen im Gegenzug die Wechselbrücke mit der fertigen Ware mit und liefern sie aus.“ Dieser Ablauf erleichtere die internen Prozesse bei Carl Stahl, sagt Kehrer: „Früher musste man immer verschiedene Flächen für die Speditionsfirmen frei halten. Jetzt haben wir eine einzige Brücke als zusätzliche externe Ladefläche und Platz gespart.“
Damit alles schnell und reibungslos klappt, nutzen Wackler und Carl Stahl seit einigen Jahren eine DFÜ und Barcode. „Wir melden alles elektronisch bei der Spedition an, so dass sie schon im Voraus weiß, welche Waren für welche Destinationen bestimmt sind – noch bevor der Lkw auf den Hof fährt“, erläutert Kehrer. Wenn das Fahrzeug andockt, hat Wackler sämtliche Sendungsdaten auf dem Scanner und kann sofort problemlos entladen. Anders geht es in der kurzen Zeit auch gar nicht: „Pro Brücke haben wir bis zu zwölf Sendungen mit mehreren Paletten, die dann innerhalb von weniger als einer Stunde in alle Himmelsrichtungen verteilt werden müssen. Immerhin sind wir ja deutschland-, europa- und weltweit aktiv“, schildert Kehrer.
Sich gemeinsam entwickeln
Nicht immer klappte in der Vergangenheit alles reibungslos. „Bei Problemen haben wir uns zusammengesetzt und Lösungen gefunden“, sagt Kehrer. „Durch die Hinweise von Wackler konnten wir unsere Prozesse verbessern. Und umgekehrt haben wir bei Wackler das eine oder andere Thema befeuert.“ Ein gutes Beispiel hierfür ist das „Fahrer-Avis“, welches die Spedition im letzten Jahr einführte. Andreas Härle erläutert: „Wir können die Ankunftszeit präziser bestimmen, wenn der Fahrer von unterwegs ein bis drei Stunden vorher die Ware telefonisch avisiert.“ Früher wurde das vom Büro aus gemacht und dann erst der Fahrer losgeschickt. Gab es auf dem Weg Verzögerungen, war die pünktliche Anlieferung nicht mehr möglich und der Kunde ungehalten. Auch auf Wunsch der Firma Carl Stahl hin ist nun dieser Service zum Standard geworden. „Das Wichtigste für mich ist, dass man sich gemeinsam weiterentwickelt“, unterstreicht Kehrer. „Unsere Anforderungen und Kunden ändern sich. Da braucht man einen Partner, der innovativ und flexibel ist.“ Andreas Härle sieht das genauso: „Wir haben die gleiche Denke und begegnen uns auf Augenhöhe.“
Carl Stahl
Das bis heute in Familienbesitz befindliche Unternehmen begann 1880 in Süßen als kleine Seilerei mit Produkten für die Landwirtschaft. Der Konzern beschäftigt weltweit 1.385 Mitarbeiter an 52 Standorten und erwirtschaftete 2011 rund 250 Mio. Euro Umsatz. Als stark diversifiziertes Unternehmen arbeitet es in den Bereichen Hebetechnik, Architektur, TechnoCables sowie Absturzsicherungssysteme und unterhält eine eigene Akademie für Fachseminare und Weiterbildung. www.carlstahl.de
Wackler Spedition& Logistik
Das 1846 gegründete Speditionsunternehmen in Göppingen mit Niederlassung in Dresden ist Gründungsmitglied und Gesellschafter der CargoLine. Die mittelständische und inhabergeführte Firmengruppe beschäftigt 700 Mitarbeiter und verfügt über eine Lagerkapazität von über 60.000 Quadratmeter mit 55.000 Euro-Paletten-Stellplätzen und über 300 Wechselbrücken. www.wackler.de

Verwurzelt in der Schweiz

„Wo Kräuter drauf steht, sind auch Kräuter drin“. Dieser Maxime ist das Schweizer Familienunternehmen Rausch seit mehr als 120 Jahren treu. Zu seinem Erfolg trägt die Spedition Lebert bei.

Wir schreiben das Jahr 1890. Friseurmeister Josef Wilhelm Rausch entwickelt aus Kräuterextrakten und -tinkturen ein Haarwasser und avanciert damit zum Hoflieferanten der Fürstin von Hohenzollern. Kurze Zeit später sorgt er mit der weltweit ersten flüssigen Haarwaschseife für Furore: dem „Champooing“. Im Jahr 1903 folgt sein Rezept für Kamillenshampoo, auf dem noch heute die beliebten Kamillenrezepturen von Rausch basieren. „Nur die echte Kamille enthält entzündungshemmende, beruhigende Wirkstoffe“, erklärt Marco Baumann. Er ist heute alleiniger Inhaber der Firma, die sein Vater 1949 kaufte.

Natur nutzen – Natur schützen
Von seinem Vater erbte Marco Baumann auch seine Leidenschaft für die Kräuter- und Pflanzenwelt. „Frühmorgens hieß es bei uns oft, Brennnesseln sammeln, Spitzwegerich suchen oder Hauswurzbeete jäten. Seitdem erfüllen mich Kräuterdüfte und Pflanzensäfte mit tiefer Bewunderung.“ Diese Passion ist wortwörtlich zu spüren – sei es in Form von Haar- und Körperpflegemitteln oder Schweizer Kräuter Vital Kapseln, welche das Unternehmen seit kurzem anbietet. In ihnen stecken 23 Wirkstoffe sowie zwölf Jahre Entwicklungszeit. So widmet sich ein Team hoch qualifizierter Mitarbeiter ausschließlich der Erforschung neuer Produkte sowie deren Qualitätssicherung. Ihr Ziel ist, nur diejenigen Stoffe aus Blüten, Blättern, Rinden, Wurzeln oder ganzen Pflanzen zu gewinnen, die eine nachhaltige und natürlich-sanfte Wirkung garantieren. Auf Chemie wird, wo immer möglich, verzichtet. Stattdessen vertraut man auf hauseigene, schonende Extraktionsverfahren.
Auch bei der Ernte stehen Sorgfalt und Umweltschutz an der Tagesordnung: Sämtliche Kräuter stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und werden sorgfältig von Hand verlesen. Ergebnis sind naturnahe Pflegemittel, Schweizer Spitzenqualität sowie eine hohe Kundenzufriedenheit. Sie basiert auf Vertrauen, welches auch die Zusammenarbeit mit Lebert prägt. Die Spedition verfügt über eine Dependance in Kreuzlingen am Bodensee, wo Rausch ebenfalls beheimatet ist. „Neben der Nähe zu unserem Firmenstandort waren und sind die Qualität, Leistung sowie Liefertreue entscheidend für die Zusammenarbeit“, beschreibt Marcel Lardi, Leiter Beschaffung, Produktion & Logistik von Rausch die Partnerschaft. „Wir sind wirklich sehr zufrieden.“ Zwar führe seine Firma immer mal wieder den Vergleich mit günstigeren Anbietern heran, doch letztendlich bleibt man sich aus genannten Gründen treu. Und dass nun schon seit 15 Jahren.
Mal persönlich – mal bürokratisch
„Zunächst holen wir die fertigen Kartons als Sammelpaletten bei Rausch ab. Dann gehen sie per Sammelverzollung zu unserem Lager nach Konstanz, wo wir die Kartons abpacken, je nach Auftrag sortieren, belabeln und distribuieren“, erzählt Christian Kugler, Vertriebsmitarbeiter von Lebert. Er kennt alle Zahlen und Details. „Pro Tag verzeichnen wir rund 65 Paket- und 15 Sammelgutsendungen, die an Großhändler, Drogerieketten, Apotheken und Pharmaunternehmen in ganz Europa gehen.“ Eine gewisse Herausforderung stellen Sendungen an Vertriebsmitarbeiter von Rausch dar, weil diese oft unterwegs und daher auf Lieferungen mit fixem Datum und fixer Uhrzeit angewiesen sind. Ohne individuelle Vereinbarungen sowie den direkten Kontakt zu den Ansprechpartnern würde hier gar nichts funktionieren. Gleiches gilt für Transporte zu bzw. von Messen, Tagungen oder Schulungsveranstaltungen innerhalb Europas.
Weniger individuell, dafür umso bürokratischer geht es bei der Zollabwicklung zu. So muss Lebert für den Export die Schweizer Ausfuhrdeklaration (Form 11.030 d) ausfüllen und dabei spezielle Zolltarifnummern berücksichtigen. Während derzeit alles noch händisch in Papierform ausgeführt wird, erfolgt die Abfertigung ab 2012 auf elektronischem Wege: über das Schweizer Zollmodul NCTS (New Com-puterized Transit System). Die Einfuhrdeklaration nach Deutschland indes findet bereits heute rein virtuell via ATLAS statt (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs-System). Doch ob manuell oder virtuell: Hier ist gleichfalls jede Menge Sorgfalt angesagt. Ähnlich wie beim Umgang mit den sensiblen Kräutern. Auch wenn letzterer – zugegebener Maßen – romantischer und sinnlicher ist.
Über Rausch
Der Grundstein von Rausch wurde 1890 von Josef Wilhelm Rausch gelegt. 1949 übernahm Josef Baumann-Widmer den Betrieb. Damals zählte er drei Mitarbeiter – 1995 waren es bereits 100 Beschäftigte. Seit 2006 wird das Familienunternehmen von Marco Baumann als alleinigem Inhaber in zweiter Generation geführt. Die Rausch AG Kreuzlingen vertreibt ihre Produkte in 26 Ländern und erfreut sich mehrfacher internationaler Auszeichnungen. Allein in Deutschland gewann sie acht Mal in Folge die Goldmedaille als bester Apothekenpartner im Sortiment „Haarpflege“. www.rausch.ch
Über Lebert & Co.
Die Ursprünge von Lebert liegen in Kempten. Hier wurde die Unternehmensgruppe 1954 gegründet. Heute verfügt Lebert über zwei weitere Standorte in Deutschland (Erbach & Baienfurt) sowie zwei in der Schweiz (Kreuzlingen & Appenzell). Seinen Sitz in Kreuzlingen hat der Transportdienstleister seit 2002. Dort bewirtschaften 44 Mitarbeiter und sechs Auszubildende eine Umschlagfläche von 1.500 Quadratmetern sowie doppelt so große Logistikflächen. Neben Rausch zählen Kunststoff Schwanden AG, Würth Logistics AG und Aldi Suisse AG zu den namhaften Kunden der Kreuzlinger Spedition. www.lebert.com

Verbindungen, die passen

Innerhalb von festgelegten Zeitfenstern müssen die Sanitärprodukte von Geberit zwischen den Werken und dem Zentrallager sowie an die Kunden geliefert werden. CargoLine-Partner Lebert erfüllt die hohen Anforderungen. Auch an den Umweltschutz.

Wasser ist der Ursprung unseres Lebens und als wichtigstes Nahrungsmittel eine elementare Voraussetzung dafür. Das feuchte Nass beeinflusst unser Klima, die Zukunft unseres Planeten und die wirtschaftliche Entwicklung.Doch Wasser ist ungleich verteilt. Nicht alle Menschen haben Zugang dazu oder zu einer sanitären Grundversorgung. In Indien beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch 25 Liter am Tag, in Deutschland 129 Liter und in Dubai gar 500 Liter. Täglich verwendet jeder Bundesbürger bis zu 40 Liter für das Duschen und 30 Liter um seine Wäsche zu waschen. Weitere 40 rauschen allein durch die Toilettenspülung.

Nachhaltige Sanitärtechnik

„Der steigende Energie- und Wasserverbrauch einer wachsenden Weltbevölkerung gehört zu den größten Herausforderungen“, heißt es im Nachhaltigkeitsbericht der Geberit-Gruppe, dem europäischen Marktführer in der Sanitärtechnik. Ökologische Verantwortung, ressourcenschonende Produktion und wassersparende Sanitärsysteme sind deswegen wichtige Aspekte der Unternehmensphilosophie. Allein mit dem seit 1988 produzierten Spül-Stopp-Spülkasten konnten bislang 8.800 Millionen Kubikmeter Wasser eingespart werden – zweieinhalb Mal so viel wie der Jahresverbrauch aller Haushalte in Deutschland.

Das Angebotsspektrum umfasst sechs Produktlinien für Sanitär- und Rohrleitungssysteme und bietet passende Verbindung einzelner Teile zu kompletten sanitärtechnischen Systemen. Sie werden für die Anwendung in integrierten Anlagen entwickelt, orientieren sich an den Räumlichkeiten, ihrem Zweck und ihren Benutzern. So stellte das Unternehmen unter anderem sämtliche Installationssysteme sowie die Haus- und Dachentwässerung für das vom Stararchitekten Daniel Liebeskind entworfene Freizeit- und Einkaufszentrum „Westside“ in Bern bereit.

Zwischen Bodensee und Donautal

Bis vor einem Jahr wurden Großhändler und Baustellen noch von mehreren Produktionsstandorten aus beliefert. Die Waren trafen einzeln und zu unterschiedlichen Zeiten ein. Mit dem neuen Logistikzentrum ist dies seit Februar 2010 Geschichte: Der Hauptteil aller Geberit Produkte wird in Pfullendorf gebündelt und von dort an die Kunden europaweit transportiert.

Hier werden mit einem automatisierten Lager- und Transportsystem täglich ca. 10.000 Lieferpositionen an 14 Pick- und Packstationen mittels einer Spracherkennung kommissioniert. Die Palettenanlage transportiert die Packstücke über die Fördertechnik an 19 Aufsetz- und Abgabestationen.

Das neue Logistikzentrum ist ein großer Gewinn. „Denn dadurch können wir die Anzahl der Transporte reduzieren und eine höhere Auslastung der Fahrzeuge erreichen“, meint der Leiter Transportmanagement der Geberit-Gruppe Michael Stehle. „Das freut die Kunden. Und die Umwelt.“

Garantierte Lieferzeiten

Die Lebert & Co. GmbH mit Sitz in Baienfurt ist einer der Hauptspediteure und „wesentlicher Bestandteil eines optimalen Auslieferprozesses“, betont Stehle. Schließlich bedient der CargoLine-Partner den größten Markt, Deutschland. Darüber hinaus sorgt er in Kooperation mit dem spanischen CargoLine-Partner Salvat für die Lieferungen in dessen Heimatland.

Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines Spediteurs ist für Michael Stehle ein engmaschiges Netzwerk mit eigenen Niederlassungen in den belieferten Ländern. 38 CargoLine-Partner fährt Lebert regelmäßig im Direktverkehr an. Von diesen sorgt allein Finsterwalder in Halle mit täglich bis zu zehn Sattelzügen für den Werksverkehr zwischen der Produktion von Geberit im sächsischen Lichtenstein sowie dem Zentrallager. Im Begegnungsverkehr mit dem CargoLiner Bursped werden zudem Lieferungen in den Norden, beispielsweise an einen Großhändler bei Hamburg, abgewickelt. „Ohne ein funktionierendes Netzwerk ist die von dem Kunden geforderte Anlieferung zwischen 7 und 9 Uhr nicht möglich“, betont Martin Kleinheinz, Leiter Vertrieb bei Lebert in Baienfurt.

Die Einhaltung der Liefertermine ist für Geberit von wesentlicher Bedeutung. Viele Kunden haben feste – und häufig sehr enge – Zeitfenster, die eingehalten werden müssen. „Hier erreicht Lebert eine ausgezeichnete Quote“, bilanziert der Transportmanager der Gruppe.

Enge Verzahnung

Von den täglich ca. 100 ein- und ausfahrenden LKW tragen etwa 35 das CargoLine-Logo. Permanent stehen 60 Wechselbrücken des Verbundes bereit, die vom Hofmanagement des Sanitärspezialisten bedient werden. Stundengenau sind die Termine für die Ein- und Ausgangsverkehre festgelegt. „Das geht nur durch eine enge Verzahnung“, betont Michael Stehle und stellt die zuverlässige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lebert heraus. Prozessverständnis – sowohl beim Verlader als auch beim Spediteur – und eine reibungslose Kommunikation sind hierfür die Voraussetzungen.

Drei Mitarbeiter des CargoLine-Partners haben ihren Arbeitsplatz im Geberit-Zentrallager in Pfullendorf. Selbstverständlich gibt es auch Schnittstellen zwischen den IT-Systemen, um beispielsweise die Frachtkosten elektronisch abzurechnen. Der Status jeder Sendung muss an das SAP-System gemeldet werden, damit Geberit die Liefergenauigkeit jederzeit überprüfen kann.

Einmal im Monat findet ein Statusmeeting statt, in dem die Arbeit ausgewertet wird. Besprochen werden aber auch immer wieder die logistischen Abläufe zwischen Werken, Logistikzentrum und Kunden – und wie sie optimiert werden können. Die reibungslose Einführung der elektronischen Frachtabrechnung zwischen Geberit und Lebert ist jüngstes Beispiel für die gemeinsame Weiterentwicklung.

Jährliche Öko-Bilanz
Aus Umweltschutzgründen setzt das Unternehmen bevorzugt auf die Schiene. So werden 95 Prozent aller Sendungen nach Italien mit der Bahn transportiert. Gemeinsam haben Michael Stehle und Martin Kleinheinz auch die Möglichkeiten in Deutschland erkundet. Die Deutsche Bahn ist jedoch nicht flexibel und zuverlässig genug, um die Ansprüche von Geberit zu erfüllen.

Im Interesse der Nachhaltigkeit müssen alle Speditionen allerdings hohe Anforderungen an den Umweltschutz erfüllen. Geberit erwartet von ihnen unter anderem einen umweltschonenden Fuhrpark, intelligente Beladung und Tourenplanung sowie jährlich eine Öko-Bilanz – von Lebert erstmals für das Jahr 2009. Beide sind überzeugt, dass der CargoLine-Partner neben den hohen Qualitätsanforderungen auch die an den Umweltschutz erfüllen wird.

Geberit-Gruppe
Im Jahr 2009 erwirtschaftete Geberit mit 5.600 Mitarbeitern an 15 spezialisierten Produktionsstandorten 2,2 Milliarden Schweizer Franken. Die Gruppe ist weltweit in 40 Ländern vertreten, verkauft ihre Produkte in 106 Länder und ist seit 1999 an der Schweizer Börse notiert. www.geberit.com

Lebert & Co. GmbH
Der 1954 gegründete CargoLine-Partner versteht sich als mittelständischer Dienstleister sowie Netzwerkgesellschafter und offeriert das komplette Leistungsspektrum eines modernen Logistikanbieters. An Standorten in Kempten, Baienfurt und Erbach sowie in Kreuzlingen und Appenzell in der Schweiz sind ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt. Sie bewirtschaften mehr als 20.000 Quadratmeter Umschlagfläche und über 50.000 Quadratmeter Logistikfläche. www.lebert.com