Deutsch
Menü
Suche

Aus der Region – für die Region

Schnelligkeit und Zuverlässigkeit sind nur zwei der Eigenschaften, die den Batteriehersteller Keckeisen und den Transport- und Logistikdienstleister Lebert verbinden. Und zwar in geschäftlichen Angelegenheiten ebenso wie auf der Rennstrecke.

Konzentriert dreht Sandro Cortese auf seiner 2015er-Kalex seine Runden. Der 25-Jährige, der bereits im Alter von zwei Jahren Motocross fuhr und 2012 vorzeitig Weltmeister in der Moto3 wurde, ist seit 2013 das Aushängeschild des Moto2-Rennstalls Intact GP. Zum Saisonende 2014 lag der Allgäuer auf Platz 9 der Gesamtwertung, nachdem ein gebrochener linker Fuß seine Karriere sprichwörtlich lahmen ließ. Dank konsequenten Trainings und eines engagierten Teams im Hintergrund kann er sich 2015 jedoch berechtigte Hoffnung auf mehrere Podiumsplätze und einen Gesamtrang unter den Top 5 machen.

Schwäbische Denke für internationalen Erfolg

Gründer des Teams Intact GP ist Stefan Keckeisen. Der Inhaber des gleichnamigen Akkumulatorenherstellers in Memmingen vertreibt seine Starter- und Industriebatterien samt Ladezubehör unter den Handelsnamen intAct, 4Load, Moll, Odyssee und Rolls-Batterien. Mit diesem Produktportfolio liegt es nahe, den Motorsport zu unterstützen. So ist das Unternehmen seit Jahren als persönlicher Sponsor von Martin Tomczyk (DTM) und Maximilian Günther (Formel 3) aktiv.

„Mit Intact GP haben wir uns 2013 endlich den lang gehegten Traum eines eigenen Rennstalls erfüllt“, erklärt Keckeisen mit leuchtenden Augen. „Das Besondere daran ist, dass neben Sandro auch die Mitgründer Jürgen Lingg und Wolfgang Kuhn sowie die überwiegende Mehrzahl der Sponsoren im Allgäu beheimatet sind. Uns verbinden dieselbe bodenständige schwäbische Denke und der Wunsch, die Jugend aus der Region sportlich zu fördern.“

Zu den Sponsoren gehören neben Unternehmen wie LiquiMoly und Dynavolt auch der CargoLine-Partner Lebert in Kempten. „Uns hat die sportliche Vita von Sandro gefallen – und wie viel harte Arbeit er von klein auf in seinen Sport steckt. Darum haben wir nicht gezögert, als Stefan Keckeisen uns fragte, ob wir seinen Rennstall fördern wollen“, erklärt Lebert-Geschäftsführer André Biwer.

Auch offroad ein Team

Keckeisen und Lebert kooperieren auch außerhalb des Motorsports. Seit rund 15 Jahren wickelt der Transport- und Logistikdienstleister den Batterieversand innerhalb Deutschlands und ins angrenzende Ausland ab. Die Abholung von Bauteilen bei verschiedenen Lieferanten gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Kemptener. Wenn ausländische Kunden die georderte Ware direkt in Memmingen abholen möchten, hilft Lebert dem Batteriegroßhändler zudem bei den Zollangelegenheiten.

„Unsere Lagerkapazität geriet um die Jahrtausendwende an ihre Grenzen. Deshalb suchten wir einen ortsnahen Spediteur für den Versand unserer Batterien und zum Einlagern. Der freundliche und unkomplizierte Kontakt mit der Firma Lebert und ihre selbstlose Unterstützung von Beginn an haben uns so sehr beeindruckt, dass wir uns für sie entschieden“, beschreibt Keckeisen die Anfänge.

Schnell und zuverlässig

Bis heute erfüllt Lebert die Ansprüche Stefan Keckeisens, der in der Zusammenarbeit besonderen Wert auf telefonische Erreichbarkeit, ein faires und ehrliches Miteinander sowie auf Zuverlässigkeit gepaart mit Schnelligkeit setzt.

„Wir halten ständig rund 100.000 Batterien vor und wollen unsere Kunden europaweit innerhalb von 24 bis 48 Stunden beliefern. Dank der Hilfe von Lebert und der Kollegen aus der CargoLine können wir diesen Anspruch erfüllen. Sie haben uns noch nie enttäuscht“, so Keckeisen. „Im Markt der Starter- und der Industriebatterien wie auch im Transportwesen ist Service ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Daher setzen wir alles daran, die kurzen Lieferfristen mithilfe unseres engmaschigen Partnernetzwerks zu erfüllen“, belegt Biwer das Lob seines Kunden. Ein eigener Truck im Design der Firmen Lebert und Keckeisen verdeutlicht die enge Verbindung der beiden Unternehmen.

Mehrfacher Testsieger

Auch herstellerintern liegt die Messlatte hoch: „Als Innovationstreiber hören wir nicht auf, die Batterie immer wieder neu zu erfinden. Mit der Marke „intAct“ bieten wir unseren Kunden weltweit eine attraktive Alternative zu anderen Markenherstellern“, betont Stefan Keckeisen.

Produkttests beweisen, dass der Memminger Unternehmer den Mund nicht zu voll nimmt. Erst im November 2014 kürten das Fachmagazin „AUTO ZEITUNG“ und die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung die „intAct Premium-Power“ in einer umfangreichen Untersuchung zur besten Starterbatterie. Über die gesamte Studie hinweg überzeugte zudem die intAct Start-Stop-Power AGM mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ferner wurde die Motorradbatterie der Marke kürzlich Testsieger in der Zeitschrift „Motorrad“.

Neben Innovationskraft sind intensive Kundenbetreuung und die Umsetzung individueller Kundenwünsche für Keckeisen unabdingbare Voraussetzungen für den weiteren Erfolg. Der Anspruch, neue Herausforderungen schnell aufzugreifen und umzusetzen, spielt ebenfalls eine große Rolle. Aus diesem Denken heraus entstand die Idee, Akkumulatoren für Flurförderzeuge, Ladegeräte und anderes Zubehör zu vermieten. Bereits seit fünf Jahren setzt die Spedition Lebert bei den Industriebatterien ihrer Gabelstapler auf ein Mietkonzept von Keckeisen. Es beinhaltet neben der Erstausrüstung der Flurförderzeuge mit Antriebsbatterien auch Wechselbatterien und -gestelle, Ladesysteme und den kompletten Service.

Den besonderen Kundennutzen bringt Geschäftsführer André Biwer auf den Punkt: „Fixe Investitionskosten und eine kalkulatorische Sicherheit samt Laufzeitgarantie von vier Jahren.“ Nicht nur in der margenarmen Speditionswelt sind dies schlagkräftige Argumente.

Langfristig wollen die beiden Allgäuer Unternehmen ihre vielfältige Zusammenarbeit weiter ausbauen. „Mit Lebert und Keckeisen haben sich zwei Unternehmen gefunden, die ähnlich hohe Ansprüche an sich und ihre Partner stellen und Teamgeist nicht nur in ihre Unternehmensphilosophien schreiben, sondern tatsächlich mit Leidenschaft leben. Gemeinsam können wir noch viel bewegen“, freut sich Stefan Keckeisen und verschwindet in seinem Büro, um die jüngsten Optimierungen seiner Vertriebsstruktur zu prüfen und die Erweiterung seines Moto2-Teams um einen zweiten Fahrer zu planen.

Stefan Keckeisen Akkumulatoren

Der renommierte Anbieter von Starter- und Industriebatterien in Deutschland und Europa verfügt über eines der größten Lager mit dem breitesten Produktsortiment in ganz Deutschland. Im Logistikzentrum in Memmingen stehen auf 4.500 Palettenplätzen ständig rund 100.000 Batterien zur Verfügung. Damit kann das Unternehmen Kunden europaweit innerhalb von 24 bis 48 Stunden beliefern. Mit der Eigenmarke „intAct“ ist Keckeisen nach Stückzahlen und Umsatz markenunabhängiger Großhändler die Nr. 2 in Deutschland. 40 Mitarbeiter erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 25 Millionen Euro.

www.intact-batterien.de

Franz Lebert & Co.

Der 1954 gegründete CargoLine-Partner versteht sich als mittelständischer Dienstleister und Netzwerkgesellschafter und offeriert das komplette Leistungsspektrum eines modernen Logistikanbieters. An den Standorten in Kempten und Baienfurt
in Deutschland sowie im Schweizer Kreuzlingen und Appenzell bewirtschaften circa 400 Mitarbeiter mehr als 20.000 Quadratmeter Umschlagfläche und über 50.000 Quadratmeter Logistikfläche.

www.lebert.com

Ständig unter Strom

Jeder weiß, wozu eine Autobatterie dient und was passiert, wenn sie schwächelt. Weniger bekannt ist, dass ihre große Schwester, die Industriebatterie, unter anderem in Krankenhäusern, Signalanlagen, Verkehrsmitteln, Atomkraftwerken, Rechenzentren und Speditionen zum Einsatz kommt – und unter Umständen Leben rettet.

Batteriesysteme-LogistikWährend einer OP oder bei Patienten auf der Intensivstation vermögen schon 15 Sekunden über Leben und Tod zu entscheiden. Denn so lange kann es dauern, bis bei einem Elektrizitätsausfall im Krankenhaus die Notstromdieselaggregate anspringen. Zur Überbrückung dienen häufig Batteriesysteme wie die von HOPPECKE: Weisen die elektrischen Leitungen plötzlich keine Spannung mehr auf, springt sofort die permanent zur Verfügung stehende Back-up-Lösung ein. Sie ermöglicht eine quasi unterbrechungsfreie Stromversorgung, sodass der Ausfall nicht spürbar ist und die Funktion lebenserhaltender Apparate nicht beeinträchtigt wird. Denn anders als Aggregate müssen diese Batteriesysteme nicht anlaufen, sondern liefern sofort die notwendige Energie.
Energiegeladene Ambitionen
„Unsere Systeme kommen überall da zum Einsatz, wo es bei einem Stromausfall brenzlig werden kann. Bleibt beispielsweise eine U-Bahn im Tunnel stecken, liefern unsere Akkumulatoren Energie, damit sich die Türen öffnen lassen und die Passagiere aussteigen können. Und den Server einer B2BHandelsplattform, der unglaubliche 3,6 Millionen Transaktionen pro Minute verarbeitet, betreiben wir bei Bedarf mit 60.000 Industriebatterien, damit kein wirtschaftlicher Schaden entsteht“, erklärt Franz J. Ulmschneider, Bereichsleiter Supply Chain Management bei HOPPECKE.

Auch als Nachtspeicher für private Hausdach-Solaranlagen und in vergleichsweise harmlosen Umschlag- oder Lagerhallen kommen die Energiespeicherlösungen des Industriebatterieunternehmens zum Tragen. Dort verringern intelligente Lade- und Wechselstationen die Standzeiten von Flurförderfahrzeugen und erhöhen ihre Effizienz.

Learning by Doing

HOPPECKE und Hartmann International sind seit Februar 2008 ein Team. Damals entschied die in Paderborn ansässige Spedition eine von Franz J. Ulmschneider initiierte Ausschreibung für sich. Gegenstand war die komplette logistische Abwicklung des neuen Batterie-Logistikcenters und der dazu gehörigen Transporte. Selbstkritisch gesteht Ulmschneider ein, dass der Beginn kein Zuckerschlecken war: „Innerhalb von nur zwei Monaten sollte ein Warehouse-Managementsystem installiert werden. Als wäre das nicht schon ehrgeizig genug, hatten wir anfangs nicht alle Prozesse berücksichtigt, die im WMS abgebildet werden mussten. Zudem waren vom alten Dienstleister 7.500 Paletten zu übernehmen, zu identifizieren und einzulagern. Hartmann musste die Mehrarbeit auffangen und über Wochen hinweg an sechs Tagen arbeiten. Da wurde auf beiden Seiten manchmal geflucht. Am Ende hat jedoch alles wie geplant geklappt und die Erfahrung uns zusammengeschweißt.“

Leidenschaft statt Stechuhr

Dass beide Unternehmen nach dieser „Tour de Force“ ein positives Fazit ziehen konnten, ist auch dem Engagement der beiden Hauptverantwortlichen für das Projekt im Hause Hartmann zu verdanken: Kai Reuter, heute Betriebsleiter des HOPPECKE-Logistikcenters, und Speditionsleiter Uwe Lachmann. Akribisch haben sie alle lagerlogistischen Prozesse geprüft, überarbeitet und mit dem SAP-System des Industriebatteriespezialisten verzahnt. Bei der Zeitplanung für die Auftragsbearbeitung „haben wir auch die speziellen Wartungsanforderungen berücksichtigt, da der Umgang mit den gelagerten Akkumulatoren
für ihre Qualität entscheidend ist“, weiß Reuter. Speziell ausgebildete Mitarbeiter überprüfen regelmäßig den Status und laden bei Bedarf nach. Auch alle anderen Tätigkeiten im Logistikcenter, vom Warenein- und -ausgang über das Finishing bis zur Qualitätskontrolle, liegen in Reuters Aufgabenbereich. Ein Handscannersystem, das die 2009 eingeführten Barcodes auf den Paletten und Produkten erfasst, und automatisierte Packlisten aus SAP erleichtern die Arbeit.

Pünktlichkeit ist Trumpf

Den Kunden ist nicht nur wichtig, dass sie genau die Batterie bekommen, die ihren Anforderungen entspricht. Sie wollen sie häufig auch „just in time“ erhalten. Dass HOPPECKE, das europaweit einzige Familienunternehmen in dieser Branche, die termingerechte Zustellung innerhalb von 24 Stunden zusichern beziehungsweise eine uhrzeitgebundene Lieferung und Fixtermine anbieten kann, hat ihm einen Vertrauensbonus und Wettbewerbsvorteil in diesem hart umkämpften Markt verschafft. Und zu dieser Zuverlässigkeit trägt Hartmann tagtäglich bei. Damit alles reibungslos verläuft, optimieren der Logistiker und der
Industriebatteriespezialist ständig ihre Prozesse. Zudem halten sie mindestens zweimal pro Jahr Strategiemeetings ab. So lassen sich auch Vertriebsspitzen wuppen, die teilweise eine Verdoppelung der Mengen darstellen. „Dies erfordert einen hohen Abstimmungsaufwand. Außerdem müssen wir entsprechende Kapazitäten vorhalten. Zur Not fahren wir sogar Zusatzschichten“, erklärt Lachmann.

Darüber hinaus helfen offene Gespräche und proaktives Handeln, zügig Lösungen zu finden. Zum freimütigen Umgang miteinander trug sicher auch das Sommerfest bei, das 2013 zum ersten Mal seit Beginn der Zusammenarbeit stattfand. Dort konnten sich alle HOPPECKE- und Hartmann-Mitarbeiter persönlich kennenlernen.

Auf einem guten Weg

Seit Anfang des Jahres arbeitet Hartmann mit der CargoLine zusammen. Davon erwartet sich Ulmschneider einen noch besseren Service für seine Kunden: „Die Abstimmung mit unseren Monteuren und die Entwicklung eines Bewusstseins, einer gewissen Sensibilität für unsere Produkte, beispielsweise hinsichtlich der handlingintensiven Lithiumbatterien, klappen von Tag zu Tag besser. Auch in Bezug auf zeitkritische Transporte bietet die Stückgutkooperation passende Lösungen.“ Auf eine Back-up-Batterie und ein Überbrückungskabel können die Beteiligten daher ganz entspannt verzichten.

HOPPECKE Batterien

Der in vierter Generation inhabergeführte und zugleich größte Hersteller von Industriebatterien, -systemen und Ladegeräten in Privatbesitz entwickelt seit 1927 Technologien und Dienstleistungen zur Energiespeicherung. Viele dieser Entwicklungen waren und sind für den Markt der Industriebatterien wegweisend. Das umfassende Produktprogramm an Akkumulatoren wird durch modernste Ladetechnologien und Überwachungseinheiten zu Komplettsystemen vervollständigt. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen aus Brilon im Sauerland wiederaufladbare Energiespeicher und marktfähige Zukunftskonzepte. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der globalen Klimaschutzziele. Gut 1.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2013 rund 330 Millionen Euro Umsatz. www.hoppecke.de

Hartmann International

Der Transport- und Logistikdienstleister mit Sitz in Paderborn ist schwerpunktmäßig in den Bereichen Land-, Luft- und Seefracht, Logistik, Zollabwicklung und Umzüge unterwegs. 1856 gegründet und in sechster Generationen in Familienhand, beschäftigt Hartmann heute rund 380 Mitarbeiter an den Standorten in Paderborn und Ibbenbüren. Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Fuhrpark und ist nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. www.hartmann-international.de