Entspannt geht vieles besser

Sirona  entwickelt und  produziert am größten Produktionsstandort der Dentalindustrie in Bensheim alles, was ein Zahnarzt oder Zahntechniker in Praxis und Labor benötigt. CargoLine-Partner MTG stellt seit Jahren zuverlässig sicher, dass die Produkte punktgenau abgeholt werden und  ohne  Umwege ankommen – vom Behandlungsstuhl bis hin zum kleinsten Instrument.

Behandlungsstuhl TENEOAllein bei dem Gedanken, demnächst wieder auf der Liege beim Zahnarzt Platz nehmen zu müssen, bricht vielen Menschen der Schweiß aus. Rotiert erst der Bohrer in höchsten Tönen, erstarrt ihr Körper und ihre Hände krampfen sich ins Polster. Modernste Technik jedoch bringt Entspannung. Sirona in Bensheim beispielsweise entwickelt und produziert das komplette Spektrum an dentalen Ausstattungsgütern für Praxen, Kliniken und Dentallabors – von computergestützten Keramikrestaurationen über digitale bildgebende Systeme bis hin zu Instrumenten, Hygienegeräten und Behandlungseinheiten. Mit dabei: TENEO, der High-End-Behandlungsplatz. Er ist mit Monitor, Intraoralkamera und einem Klimapolster ausgerüstet, dessen spezielle Beschichtung die Körperwärme aufnehmen kann. Das Beste jedoch ist die eingebaute Massagefunktion. Gerade bei längeren Sitzungen löst sie Verspannungen und lässt den Patienten zur Ruhe kommen. Entspannt lässt sich auch vollkeramischer Zahnersatz in nur einer Sitzung erstellen: Bisher wurden Zähne vor der digitalen Abformung mit einem speziellen Spray überzogen. Mit der CEREC-Omnicam kann der Zahnarzt nun beschichtungsfrei vermessen. Dabei werden Zähne, Zahnfleisch und Restaurationen in ihren natürlichen Farben am Bildschirm dargestellt. Das erleichtert dem Patienten die Vorstellung von der Behandlung und macht sie insgesamt angenehmer.

Sendungsverfolgung und Netzwerk sind Pluspunkte

Von europaweit bis zu 850 Zulieferbetrieben erreichen täglich verschiedenste Einzelteile, Steuerungseinheiten und Materialien das Bensheimer Werk. Den reibungslosen und pünktlichen Transport führt seit 2004 die Mannheimer Transport-Gesellschaft (MTG) aus. Neben der Abwicklung des größten Teils der Beschaffungslogistik (Inbound) liefert der CargoLine-Gesellschafter auch die fertigen Produkte aus (Outbound).

Norbert Göller ist seit vielen Jahren bei Sirona und verantwortet seit zwei Jahren die Lager- und Lieferlogistik. Er erinnert sich an die damalige Ausschreibung: „Wichtig war neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere das Thema Sendungsverfolgung auf Packstückebene. Hier konnte MTG klar punkten: mit Daten in Echtzeit und Monatsstatistiken. Außerdem sprach die gesamte Servicepalette für die Transportgesellschaft, da sie die Infrastruktur eines großen Verbunds in der Hinterhand hat.“

Im Bereich der Beschaffungslogistik leitet MTG die Aufträge an die CargoLine-Partner in Deutschland und Europa weiter. Sie holen die Sendungen ab und verladen sie direkt auf eine „Relation Sirona-Mannheim“. „Sobald Sirona und Bensheim als Schlagwörter auftauchen, erkennt unsere Speditionssoftware, dass die Sendung auf eine spezielle Relation gehört“, erläutert Frank Brechtel, Prokurist und Verkaufsleiter bei MTG, die Abläufe: „Nach einer kurzen Zwischenlagerung auf einem separaten Platz in unserer Umschlaghalle verladen wir sie gleich auf den Sirona-Lkw. Dadurch ergibt sich schon in der Halle eine Bündelung, und wir können die Sendungen schneller durchschleusen.“

Doch der Service geht noch weiter: Einige osteuropäische Kunden von Sirona sind Selbstabholer. Für die Outbound-Logistik hält MTG daher ein eigenes, 600 Quadratmeter großes Lager vor. „So eine Behandlungseinheit mit all ihren Elementen umfasst zehn bis 15 Packstücke – das nimmt eine enorme Fläche ein. Deshalb wird das Material bis zur Abholung durch den Kunden bei MTG gepuffert“, erklärt Norbert Göller und setzt nach: „Unsere Fläche verwenden wir besser zum Produzieren statt zum Stauen.“

Mit Lean Management in die Zukunft

Seit zwei Jahren arbeitet Sirona nach dem Lean-Management-Prinzip. Im Rahmen eines „Manufacturing Excellence Program“ steht die Logistik nun ganz unter dem Motto „Material im Fluss“. In kurzen sogenannten Shopfloor-Meetings treffen sich jeden Morgen die Mitarbeiter in kleinen Gruppen und besprechen, was am vorangegangenen Tag passiert ist oder was aktuell ansteht. „Anhand weniger Kennzahlen in einem strukturierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess entwickeln wir uns jeden Tag weiter“, sagt Göller.

In allen vier Produktionsbereichen und der Logistik wurde ein sogenanntes Lighthouse-Projekt gestartet, das zeigen soll, was möglich ist. Eine fünf Mitarbeiter starke Abteilung installierte hier die Systematik, um sie später auf alle Sirona-Standorte auszudehnen. So hatte der Wareneingang das Problem der nicht optimal aufeinander abgestimmten Lager- und Anlieferzeiten, es kam zum Lagerstau. Die Lösung: „Wir haben unseren Berg abgebaut und uns mit MTG abgestimmt. Jetzt bekommen wir jeden Tag bereits um 7 Uhr, was bis dahin über Nacht in der Spedition eingetroffen ist. Wir arbeiten das dann ab, und wenn es nötig ist, kommt MTG noch einmal und bringt den Rest. Wenn die Mitarbeiter nun abends nach Hause gehen, ist der Wareneingang leer und bereit für den nächsten Tag“, berichtet Göller.

Für die Zukunft wünscht sich Norbert Göller eine Forcierung der Beschaffung durch eine noch stärkere Einbindung aller Partner: „Unser externer Milkrun sorgt für eine drastische Reduzierung der Rampenkontakte auf einige wenige am Tag, bei denen wir zukünftig mit Lieferavis und elektronischem Datenaustausch mit den Lieferanten arbeiten. So erreichen wir eine planbare, gleichmäßige Auslastung der Funktionen in Wareneingang und Lager. Also: noch weniger Kontakte, mehr Transparenz und mehr Planbarkeit.“ Frank Brechtel will darüber hinaus den Schritt in Richtung Kontraktlogistik gehen und für Sirona Mehrwertdienstleistungen erbringen wie das Verpacken der landesspezifischen Verkabelung und Betriebsliteratur bei Transporten ins Ausland. Alle Neuerungen haben dabei letztendlich ein Ziel: dass sich Kunden, Mitarbeiter und Patienten entspannt zurücklehnem können.

Sirona

Sirona ist globaler Markt- und Technologieführer in der Dentalindustrie und seit mehr als 130 Jahren weltweiter Partner für den Fachhandel, für Zahnarztpraxen, Kliniken und Dentallabors. Sirona entwickelt und produziert das komplette Spektrum an dentalen Ausstattungsgütern, darunter CAD/CAM-Systeme für computergestützte Keramikrestaurationen (CEREC), digitale bildgebende Systeme für Intraoral- und Panorama-Röntgen sowie Volumentomografie (3D), Behandlungseinheiten, Instrumente und Hygienegeräte. Das Unternehmen hat weltweit 3.000 Mitarbeiter und notiert seit 2006 an der US-Börse Nasdaq (Kürzel: SIRO). Der weltweit größte Entwicklungs- und Produktionsstandort von Sirona befindet sich in Bensheim, Deutschland. www.sirona.com

MTG

Das 1927 gegründete Familienunternehmen MTG Mannheimer Transport- Gesellschaft Bayer GmbH beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Pro Jahr wickelt es 440.000 Sendungen in national 43 täglichen Direktverkehren mit einer Umschlagmenge von 195.000 Tonnen ab. An Lagerfläche stehen insgesamt 12.000 Quadratmeter zur Verfügung. Die mit modernster Video- und Flurfördertechnik ausgestattete Umschlaganlage umfasst über 9.000 Quadratmeter und macht den Standort zu einem der größten Speditionsbetriebe im Rhein-Neckar-Dreieck. MTG trägt das CargoLine-Siegel für Informationssicherheit und ist darüber hinaus nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP und Kontraktlogistik, 14001, 14064 und s.a.f.e. zertifiziert. 
www.mtg-tlc.de