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Ökologie

Die CargoLine-Partner haben den Umweltschutz in den Werten und Zielen der Kooperation fest verankert. Konsequenterweise haben sie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dirk Lohre vom Steinbeis-Beratungszentrum FORLOGIC als eine der ersten Kooperationen einen CO2-Sendungsrechner entwickelt. Diesen setzen die CargoLine-Partner seit November 2012 ein.

Anstatt mit theoretischen Referenzwerten zu rechnen, wie es in der Branche gängige Praxis ist, haben alle CargoLiner und ihre Subunternehmer die Basisdaten für den CO2-Rechner in einem detaillierten Prozess akribisch erhoben. Das Ergebnis ist eine Treibhausgasbilanz nach DIN EN ISO 14064 bzw. nach Greenhouse Gas Protocol (GHG) mit Echtdaten1, die die geografischen und strukturellen Unterschiede der Partner widerspiegeln2 und die bei der Emissionsberechnung pro Sendung oder pro Kunde den tatsächlich verursachten Product Carbon Footprint (PCF) einer Sendung mit spezifischen Gewichts- und Entfernungsmerkmalen ergeben. Diese Werte sind deutlich realistischer als Emissionsangaben, bei denen der Corporate oder Network Carbon Footprint auf die Gesamtzahl an Sendungen pauschal verteilt wird.

Diese Erhebung wiederholen die Kooperationspartner regelmäßig, sodass sie stets genau sagen können, welche Umweltschutzmaßnahmen gegriffen und welche zukünftig Priorität haben. Übrigens zeichnet den CargoLine-CO2-Rechner aus, dass er als einer von nur wenigen in der Branche nach DIN EN 16258 zertifiziert ist.

Da ein Unternehmen jedoch allen Anstrengungen zum Trotz nie emissionsfrei arbeiten kann, hat die CargoLine-Systemzentrale mit dem Klimaschutzanbieter ARKTIK die Kompensation der Dienstreisen ihrer Mitarbeiter vereinbart. Über diese Kooperation können die CargoLine-Partner ihren Kunden ebenfalls CO2-neutrale Transporte anbieten.

Auszug aus unseren Umweltschutzmaßnahmen

  • Fahrerschulungen für verbrauchsreduziertes Fahren
  • Einsatz von Leichtlaufreifen und Reifendruck-Kontrollsystemen
  • moderner Fuhrpark, Test mit Gas-/Diesel-Antrieben
  • Kombinierte Verkehre
  • Vermeidung von Leerfahrten durch Verwendung moderner Routenplaner-Software
  • Stoppverdichtung
  • City-Logistik
  • Installation von Photovoltaikanlagen
  • Einbau von Lichtbändern in Hallen
  • Neubau von energieneutralen Speditionsanlagen
  • Reduzierung des Strom-, Papier- und Wasserverbrauchs
  • LKW-Waschanlagen mit biologischer Wasseraufbereitungsanlage u.v.m.

1 unterteilt in die drei Bereiche Transporte (Nahverkehr und verschiedene Hauptlaufvarianten einschließlich Überhänge und Sonderfahrten), Administration (Systemzentrale und Partnerbetriebe) sowie stationäre Prozesse (Umschlag in den Hubs wie in den Partnerdepots). Dabei berücksichtigt der Verbund auch die Erfassung der Subunternehmer. 

2 Umschlagtechnik, Tonnage, Gebietsstruktur, Fuhrparkgröße und -zusammensetzung, Energieverbrauch und Unternehmensgröße